Offizielle Kontaktdaten LAFE:
Commissione di sorveglianza per l'applicazione della LAFE del Cantone Ticino
c/o Ufficio dei Registri di Lugano
Via Bossi 2A
CH-6901 Lugano
telefon: 091 815 54 10

 

Niederlassungsbewilligungen:

HINWEIS: Aufenthaltsgenehmigungen müssen sowohl auf Bundes-und kantonaler Ebene bearbeitet werden. Vorausgesetzt, grundlegende Bedingungen sind erfüllt, dauert die Bearbeitung in etwa 3 Monate.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 2 - Prüfen der  LAFE Berechtigung (was darf ich kaufen?)

Es wird dringend empfohlen von Anfang an zu prüfen, ob man zum Kauf einer Immobilie berechtigt ist.

Es gibt sowohl Bundes-, als auch kantonale und kommunale Vorschriften, bekannt als "LAFE (Commissione federale sulla Legge sull'acquisto di fondi da parte di persone all'estero)", die für Personen aus dem Ausland die Berechtigung zum Erwerb einer Immobilie einschränken. Stellen Sie bei Kauf einer Immobilie sicher, dass Sie es vorbehaltlich der LAFE "Genehmigung" machen. Das Verfahren ist komplex und es empfiehlt sich einen Anwalt vor Ort zu nehmen. Insgesamt kann der LAFE Vorgang bis zur Zustimmung mehrere Monate dauern. Nur die folgenden Personen unterliegen nicht den LAFE Vorschriften:

Die Genehmigung ein Ferienhaus, das in einem vom Kanton definiertem touristischen Gebiet liegt , mit einer Wohnfläche von nicht mehr als 200 m² (einschließlich Küche, Eingang, Bäder, in-door Swimmingpool, Sauna, ausgenommen sind der Keller, Balkone und Treppen) und nicht mehr als 1000 m² Grundstücksgrösse, zu kaufen wird in der Regel gewährt. Immobilien (wie z. B. Wohnungen, Privathäuser,  Wohnhäuser usw.) in "nicht touristischen" Standorten unterliegen einem sehr strengen Genehmigungsverfahren. In der Praxis wird nur selten eine Genehmigung erteilt, wenn Sie nicht ansässig sind.

Zusätzlich kann maximal 1/3 der Quadratmeter  des Eigentums an Ausländer verkauft werden. Der Katasterwert des erworbenen Eigentums muss mindestens CHF 300.000 betragen. Das entspricht normalerweise einem Verkaufspreis von CHF 700.000,-.

Darüber hinaus sollte Ihnen bewusst sein, dass es eine Quote für die Anzahl von Ferienwohnungen gibt, die an Ausländer pro Jahr verkauft werden. Sobald die Quote überschritten wird, müssen Sie möglicherweise auf eine Genehmigung im folgenden Jahr warten.

Im Rahmen des LAFE Prozesses muss ein Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz  "außergewöhnlich enge Verbindungen" zu dem Ort, wo Sie den Kauf planen, herausstellen. Zum Beispiel die Tatsache, dass Sie Ihren Sommerurlaub seit Ihrer Kindheit dort verbracht haben, wird durch den Kanton als ein triftiger Grund für die Zulassung anerkannt. Sobald der Kanton die Genehmigung erteilt, ist die Zustimmung des Bundes in der Regel eine Formsache..

Nehmen Sie bitte die LAFE-Genehmigung sehr ernst. Details (auf Italienisch) können im folgenden Artikel von das Schweizer Bundesamt für Justiz gefunden werden: "Grundstückerwerb durch Personen im Ausland"

Zu guter Letzt, der Besitz einer Immobilie in der Schweiz bedeutet nicht automatisch, dass Siedamit auch einen einen ständigen Wohnsitz in der Schweiz haben.

Neueste Nachrichten (13 November 2013): "Die Lex Koller beibehalten" von Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement:

Der Bundesrat will das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Koller) beibehalten. Er beantragt dem Parlament in seiner am Mittwoch veröffentlichten Zusatzbotschaft, auf die Aufhebung dieses Gesetzes zu verzichten. Der Bundesrat erachtet die Lex Koller als das derzeit einzige Instrument, das die Nachfrage auf dem schweizerischen Immobilienmarkt zu dämpfen vermag.

Im Jahr 2007 hatte sich der Bundesrat für eine Aufhebung der Lex Koller ausgesprochen, weil er sich davon wichtige volkswirtschaftliche Impulse versprach. Um negative Auswirkungen im Ferienwohnungsbau zu vermeiden, sah er gleichzeitig flankierende raumplanerische Massnahmen vor. Im Jahr 2008 wies das Parlament die Aufhebungsvorlage zur Überarbeitung an den Bundesrat zurück.

Seither hat sich die Situation wesentlich verändert. Im Vordergrund steht nicht nur die Zweitwohnungsproblematik. Als Folge der Finanzkrise von 2008 ist das Interesse an Investitionen stark gestiegen. Der Bundesrat geht davon aus, dass nach einer Aufhebung der Lex Koller viel ausländisches Kapital in Schweizer Immobilien fliessen würde. Zudem führte die Zuwanderung von ausländischen Staatsangehörigen in die Schweiz dazu, dass die Nachfrage nach Grundstücken in den letzten Jahren stark zugenommen hat.

Der Bundesrat teilt die Auffassung des Parlaments, dass die Lex Koller die Nachfrage auf dem schweizerischen Immobilienmarkt dämpft und damit negative volkswirtschaftliche Folgen verhindert. Entsprechend dem Auftrag des Parlaments beantragt er deshalb, auf die Aufhebung dieses Gesetzes zu verzichten. Der Bundesrat wird die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse weiterhin genau verfolgen und allenfalls notwendige Änderungen der Lex Koller prüfen.



Blick von einer Immobilie an der Riviera del Gambarogno am linken Ufer des Lago Maggiore. Das Gebiet beginnt am Fuß des Monte Ceneri. Auch die Brissago-Inseln können von diesem Punkt gesehen werden, bekannt als der botanische Garten des Kantons Tessin.